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Dann geht es durch ein weiteres Tor direkt auf das Gelände. Auch hier werden wir freundlich durchgewunken. Nun führt die Straße etwas holperig weiter zur Makutsi Lodge. Schon bald kommen erste Gebäude in Sicht. In einem weitläufigen tropischen Garten liegen die strohgedeckten Rondavels für uns Gäste verteilt.

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An der Lapa, der offenen überdachteten Bar, werden wir von Karin Weber sehr nett empfangen. Wir bekommen einen frischen Obstsaft eine kurze, aber wichtige Einweisung wie wir uns hier auf dem Gelände verhalten sollen und dürfen. Da es keinen Zaun um das Gelände gibt können auch die Tiere frei umherstreifen. Daher müssen wir Gäste das Thema Sicherheit sehr ernst nehmen. In der Zeit von 7:00 Uhr bis 17:30 Uhr können wir uns frei, aber mit Vorsicht bewegen. In Zeiten davor und danach werden wir an unserer Hütte abgeholt und auch wieder zurück gebracht.

Für uns ist das gemütliche Rondavel Nummer 13 reserviert. Hier werden wir nun abgesetzt. Zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht Ersatzwäsche und Duschsachen ins Handgepäck gelegt. Einer ausgiebigen Dusche nach der langen Reise steht also nichts im Wege. Die Minibar ist gut gefüllt, doch für den ersten Durst reicht auch ein Glas Wasser. Noch zu erwähnen ist, dass man hier das Wasser aus der Leitung ohne Bedenken trinken kann. Es ist Mineralwasser direkt aus der Quelle und schmeckt wunderbar.

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Später treffen wir uns alle an der Bar. Sie liegt direkt am Makutsi Fluß, der jedoch um diese Jahreszeit kein Wasser führt. Nur ein Wasserloch ist verblieben. Doch hierher kommen Tiere um zu trinken und können von uns beobachtet werden. Wir gönnen uns ein erstes Bierchen und einen Gin Tonic und kommen mit anderen Gästen ins Gespräch. Die Atmosphäre ist sehr locker.

Um 19:00 Uhr erklingen die Trommeln aus dem Restaurant und rufen zum Abendessen, ein schönes Ritual. Gemeinsam begibt man sich auf kurzem, mit Fackeln ausgeleuchteten Weg, zur Lapa. Dort wird an langen Tischen das Essen serviert. Bis die Trommeln verstummen stehen wir und klatschen zum Rhythmus.

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Heute ist italienischer Abend. Zur Vorspeise gibt es eine leckere Minipizza, dann Lasagne auf afrikanische Art und als Nachtisch Tiramisu. Axel bleibt beim Bier und ich bestelle mir eine Flasche Rotwein.  Unsere Hausnummer wird auf die Flasche geschrieben und ich bekomme sie morgen automatisch wieder auf den Tisch gestellt.  

Beim Essen gibt es noch eine kleine Aufregung. In den benachbarten Pool hat sich ein Krokodil verirrt. Angestrahlt von Taschenlampen können wir es gut erkennen. Irgendwie muss es ja über das Gelände dort hingekommen sein. Wir wissen also gleich warum wir eingeschränkte Laufzeiten haben.

Alle Neuankömmlinge sind nach dem langen Reisetag müde. Ein Minibus bringt uns bis zu unserer Hütte und der Guide, mit starkem Strahler ausgerüstet, geleitet uns sicher bis direkt an die Tür. Inzwischen sind unsere Koffer angekommen. Wir packen nur noch schnell aus und dann geht es ins Bett.

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