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Wir stehen um 6:30 Uhr auf und sind schon kurz nach 8 Uhr abfahrbereit. Die Sonne lacht. Sollte das Wetter heute besser sein?

Auf unserer kurzen Fahrt zum Kennedy Space Center sehen wir die ersten Alis im Wassergraben neben der Straße. Anhalten für ein Foto geht leider nicht, aber es sollten ja auch nicht die letzten sein.

Um 8:30 Uhr stehen wir auf dem riesigen Parkplatz (15$ Gebühr). Außer uns sind schon ein paar Schulbusse mit Kinderhorden da, oha. Doch das läuft alles sehr geordnet ab. Die Lehrer haben alles fest im Griff.

Am Ticketschalter ziehen wir unsere Eintrittskarten und um 9 Uhr ist Einlass.

Zuerst schauen wir uns den Rocket Garden an. Ich werde hier im Bericht nicht alles genau erklären. Einige Bilder werde ich euch aber zumuten:

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Als nächstes laufen wir zum Gebäude der Atlantis. Sehr beeindruckend, die großen Kraftstoffbehälter an beiden Seiten.

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Hier stellen wir uns auch für einen simulierten Shuttlestart an. Hui, bin ich aufgeregt. Kamera und Taschen können wir direkt vor Ort in einem Schließfach aufbewahren. Es ist spannungssteigernd inzeniert. Es wird vor extrem starken Vibrationen, extrem lauten Geräuschen und einem schwindelerregenden Gefühl gewarnt. Es findet immer nur eine kleine Gruppe im Simulator Platz. Wir werden überprüft ob wir alle gut angeschnallt sind und dann gibt es kein zurück mehr. Es beginnt der Countdown. Der große Bildschirm zeigt in die Wolken am Himmel. Wir werden bei ohrenbetäubendem Lärm ordentlich durchgeschüttelt, aber letztendlich ist alles halb so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ein wirklich sensationelles Erlebnis. Wie müssen sich nur die Astronauten bei einem echten Start gefühlt haben.

Zusammen mit dem Infomaterial erhält man auch einen Zeitplan für die beiden IMAX Theater, den Bus und weitere Veranstaltungen. Wir müssen uns beeilen. Gleich fängt der Hubble 3D Film an. Ein toller Film und sehr empfehlenswert!

Nun lassen wir uns mit dem Bus über das Gelände zur Apollo Station kutschieren. Wir haben eine lustige redefreudige Busfahrerin. Sie zeigt uns unterwegs Alligatoren und macht uns auf ein großes Adlernest aufmerksam. Es ist erstaunlich, wie viele Tiere es hier in unmittelbarer Nähe der Raketenstarts gibt. Wir fahren an den Startrampen vorbei und wir sehen auch ein riesiges Transportfahrzeug für die Raketen.

Das Apollo Center ist riesig und sehr interessant aufgebaut. Als erstes schauen wir uns den Film über eine Mondlandung an. Dann schlendern wir durch die Hallen und lesen die vielen Infotafeln. Man könnte Stunden hier verbringen. Slideshow:

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Mit dem Bus geht es dann wieder zurück. Es war ein wunderbarer, sehr interessanter Tag im Kennedy Space Center.

Wir setzen unsere Fahrt über die A1A fort. Es regnet leicht. Vorbei geht es an vielen Beaches wie z.B. Cocoa Beach, mit vielen Hotels, Surfshops und buntem Treiben. Um 17 Uhr erreichen wir den Sebastian Inlet State Park. Auch hier hatte ich Monate im Voraus die tolle Site 6 in vorderer Reihe reserviert. Es hat aufgehört, zu regnen, es ist warm und windet leicht.

 

Ich drehe noch eine kleine Fahrradrunde durch den Park und habe Fotoglück. Eine kleine Gruppe Waldstörche stakst ohne Scheu zwischen den Parkbesuchern umher und belästigt die Fischer.

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Ein Stückchen weiter sehe ich einen Great Blue Heron und Snowy Egrets kann ich auch noch ablichten.

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Am Fishing Pier ist ordentlich etwas los. Angeln ist der Hauptsport der Amerikaner.

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Ich werfe auch schon mal einen Blick auf den wunderbaren, leeren Strand, doch mein Blick auf die Uhr sagt mir GRILLZEIT. Also schnell zurück zum Womo. Axel hat schon mal den Grill aufgebaut und bald brutzeln feine Steaks auf dem Rost.

Wir haben einen herrlichen Abend auf dem Campground. Während des Essens zieht ein Delfin vorbei. So langsam kommen wir im Urlaub an.

Das böse Erwachen kommt später. Wir saßen so ganz ungeschützt in kurzen Hosen beim Essen. Ahhh, das sollte sich rächen. Meine Unterschenkel waren übersät mit kleinen roten Stichen/Knubbelchen, die tierisch gejuckt haben. Axel wurde zwar auch gestochen, doch hat es bei ihm nicht gejuckt. Die No-See-Ums hatten zugeschlagen. Ab da habe ich meine Perlon-Kniestrümpfe (hatte mal irgendwo gelesen, dass das die Biester abhalten soll und welche mitgenommen) und lange Sachen angezogen. Nicht immer unbedingt komfortabel bei dem schwülwarmen Wetter, aber was soll's.

Mehr Bilder vom Campground findet ihr hier.

 

Gefahrene Meilen: 68 Fazit: Ein interessanter Weltraumtag

 

2) 16.04.2015: Womo-Übernahme und Merrit Island Wildlife Refuge Zum Anfang 4) 18.04.2015 Langer Fahrtag mit interessanten Zwischenstopps

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