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Wir stehen früh auf, frühstücken nur ein kleines Müsli, dumpen und fahren los. Es ist dicker Nebel bis Hochnebel. Die Streckenführung ist spannend und die Küste wild.

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Dann wendet sich die Straße von der Küste ab Richtung Osten. Wir fahren durch dicken Nebel und es wird extrem kurvig. Es gibt kaum Rast- oder Halteplätze und wir begegnen nur selten einem Auto. Rehe springen vor uns über die Straße. Gut, dass wir so langsam unterwegs sind.

Bei Reisekrankheit ist diese kurvige Piste nur mit entsprechenden Tabletten zu meistern und bei starkem Regen wollte ich sie auch nicht gerne fahren. Diese Strecke ist 22 Meilen lang. Aber je höher wir kommen umso lichter wird es. Wir fahren der Sonne entgegen.

Vor Garberville füttern wir noch einmal unser Womo (4.29 $/Gallone) und kaufen Feuerholz. Dann geht es auf die Avenue of the Giants. (Kurz vor Phillipsville vom Hwy 101 abbiegen und dem Hwy 254 nach Norden folgen) Die Straße führt parallel zum Eel River beeindruckend an zum Teil 110 m hohen Baumriesen entlang. Diese Nebenstrecke des Hwy 1 ist 31 Meilen lang. Man kann gemütlich von Dorf zu Dorf tuckern und diese majestätischen Bäume bewundern. Der Humboldt Redwoods SP ist mit gut 20000 ha das größte Schutzgebiet der Redwoods.

Um 10 Uhr sind wir in Miranda. Hier wollen wir dem Tipp von Gerlinde und Hans folgen und im Avenue Café ordentlich frühstücken. Ein guter Tipp, vielen Dank. Die Bude ist voll mit Einheimischen.Sehr urig. Wir zahlen 25$ für uns beide zusammen.

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Gut gestärkt geht es bei mittlerweile Kaiserwetter weiter zum Visitorcenter. Hier können wir ein Wohnmobil aus Redwood anschauen.

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Dann fahren wir erst einmal zum Burlington CG und begutachten unsere reservierte Site 37. Sie liegt schön in einer Ecke und wir haben viel Platz. Das nette Host-Ehepaar versorgt uns noch mit Trailmaps und gleich geht es weiter in den State Park zum Wandern. Zunächst zum Founders Grove mit 0,6 Meilen. Die Straße führt eng zwischen den Redwoods hindurch.

Wir fahren zur  Big Tree Area, laufen den Loop und versuchen weiter den Bull Creek Trail zu erwischen. Das ist uns irgendwie nicht so ganz gelungen und wir wandern einfach 10 km auf dem Johnson Camp Trail hinauf. Auf dem Weg finden wir einen frischen Bärenhaufen, sehen aber keinen Bären dazu. Plötzlich kommt etwas laut um die Ecke.  
Ein Mountainbiker downhill, mann hat uns der erschreckt. Er erzählte, vor uns sei ein junges Paar, welches er auch schon zu Tode erschreckt hat. Auch die beiden hatten den Bärenpoop gesehen. Der junge Mann wollte seine Freundin vor dem vermeintlichen Bären retten und hat sie in die Büsche geschupst, als der Radfahrer lärmend ankam.

Die Strecke ist wunderschön. Zwischen den Baumriesen sieht man den blauen Himmel und wir begegnen einer Rehmutter mit Zwillingen direkt neben unserem Weg. Es ist auch ordentlich warm und wir kommen ganz schön ins Schwitzen.

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Nach 3 ¼ Std. sind wir wieder am Wohnmobil und um 17:30 Uhr zurück auf dem Campground. Es ist ein milder schöner Abend. Wir haben erst einmal ausgiebig geduscht und uns dann leckere Hamburger gegrillt.

Auf dem Campground haben wir dann wieder Krimhild und Michael getroffen und ein wenig geklönt. Wir waren rechtschaffen müde nach diesem Tag und sitzen nur noch ein Weilchen am Lagerfeuer und hören den Grillen beim Zirpen zu. Wie herrlich kann so ein Urlaub sein.

 

Gefahrene Meilen:  113 Fazit:  Vom Küstennebel in die Sonne

 

3) 04.09.2014: Die Küste in Nordkalifornien Zum Anfang 5) 06.09.2014: Agate sammeln und noch mehr Redwoods

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