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Wir machen nach dem Frühstück noch einen schönen Spaziergang zum Stout Grove. Diese halbe Stunde hat man immer übrig und es ist sehr zu empfehlen. Der Trail startet auf dem Campground. Man bekommt schon ein wenig Regenwald-Feeling. Hat man mehr Zeit für diesen State Park bieten sich noch viele andere Wanderungen an.

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Um 8.30 fahren wir vom Campground. Erst einmal ein Stück zurück, nach Crescent. Wir wollen uns noch das Battery Point Lighthouse anschauen. Crescent ist die letzte größere Ortschaft vor der Grenze nach Oregon. Am Karfreitag 1964 überrollte ein Tsunami die Stadt und machte sie dem Erdboden gleich. Jetzt sind die Häuser hübsch wieder aufgebaut.

Das Wetter ist trüb. Wir haben Flut und können den Leuchtturm nicht erreichen.

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  • 2014_3_Cresc.Lightho

 Nun kommen wir über die Grenze in das mehrwertsteuerfreie Oregon. Die folgenden 30 Meilen sollen, laut Reiseführer, zu dem Schönsten gehören, was die amerikanische Westküste zu bieten hat. Dafür hatte ich mir so sehr schönes Wetter gewünscht. Doch wie das so ist, Wünsche gehen nicht immer in Erfüllung - wir haben NEBEL
Wir halten am Oregon Welcome Center und halten dort mit einem sehr netten älteren Ranger ein Schwätzchen. Wir bekommen unsere Mile by Mile Post (wieder einen Dank an Gerlinde & Hans) und der Ranger eine leckere deutsche Schockolade. Nun arbeiten wir uns vorwärts.

Erster Stopp bei Mile 352, der Lone Rock an einem sehr schönen (nebeligen) Strand.

Wir fahren durch den Nebel und halten bei Mile 349 und wandern zum Strand. Dort ist der "Whaleshead" zu sehen.

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Bei Mile 347 sehen wir die Thomas Creek Bridge, natürlich im Nebel.

Oh man, alle schönen Viewpoints ohne Sicht, wie blöd.

Wenigstens den Arch-Rock bei Mile 344 kann man sehen.

Wir fahren zum Cape Sebastian und wollen dort einen Trail zu einem spektakulären Viewpoint laufen. Mir schwant schon nichts Gutes. So langsam macht sich wirklich Frust breit. Wir sehen absolut gar nichts und brechen die Wanderung nach 20 Minuten enttäuscht ab. Etwas nicht zum Ende zu bringen ist so gar nicht unser Ding

Weiter geht es die Küste entlang. Nächstes angepeiltes Ziel ist Gold Beach.

Wir halten am "The Rogue River Myrthlewood Shop". Hier werden aus dem Holz des kalifornischen Lorbeerbaums traditionell Küchengegenstände hergestellt. Das Material ist sehr hart und so schwer, dass es nicht schwimmt, also nicht als Mitbringsel im Flugzeug geeignet. Ebenso wenig wie die vielen leckeren Marmeladen, die dort auch angeboten werden. Wir erstehen nur ein kleines Glas Bio-Nussnougatcreme. Dürfen aber alles probieren, sehr lecker. (Adresse: 29750 Ellensburg Ave, Gold Beach). Der Shop ist wirklich witzig, unbedingt mal anhalten!

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  • 2014_2_Myrt.Shop
  • 2014_3_ShopMyrt

Wir machen noch eine Pause am Battle Rock. Der Nebel hat ja etwas Mystisches.

Um 14.30 kommen wir auf unserem nächsten Campground im Cape Blanco SP an. Self-Registration ist mit VISA möglich. Wir zahlen 22 $ und beziehen Site A8. Beim Host kaufen wir noch für 5 $ Feuerholz.

Es ist noch früh am Tag, also starten wir gleich eine Wanderung zum Leuchtturm. Eine kleine gelb/schwarz längsgestreifte Schlange läuft uns über den Weg. Kurz vor dem Leuchtturm laufen wir nach rechts zum Strand hinunter. Dort finden wir schöne Tidepools mit Seesternen und Anemonen. Schön ist es hier!

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Um 17 Uhr sind wir wieder zurück. Es ist nun ganz schön kalt und ich bin froh über meine dünne Skiunterwäsche. Wir essen ein paar Chips gegen den großen Hunger und erleben einen Bandenangriff. Eine freche Horde Blauhäher, bestimmt an die 10 Stück, lassen sich in den Bäumen und Sträuchern um unseren Tisch nieder. Einige kommen sogar auf den Tisch gehüpft und versuchen an die Chipstüte zu kommen. Leider sind meine Bilder verwackelt. Wir haben solche Attacken noch öfter beobachtet.

Später grillen wir Bratwürstchen, dazu gibt es Kartoffelbrei und Bohnen. Leider ist es für ein Lagerfeuer zu ungemütlich und wir verbringen den Abend im Womo.

Dieser Tag war gespickt mit kleinen Highlights und wäre bei schönem Wetter einfach unglaublich gewesen. Dennoch habe ich viele Nebelfotos gemacht und so die Stimmung vielleicht doch ein wenig rüber gebracht.

 

Gefahrene Meilen:  109 Fazit:  Küstennebelfrust macht sich langsam breit.

 

5) 06.09.2014: Agate sammeln und noch mehr Redwoods Zum Anfang 7) 08.09.2014: Wir verlassen die Küste ...

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