Wir stehen um 6:30 Uhr auf. Die Betten sind breit und bequem. Wir haben gut geschlafen. Dank Klimaanlage war es angenehm kühl im Zimmer. Ein Blick nach draußen - leider ist es wieder bewölkt.
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Das Frühstück ist sehr lecker. Wir lassen uns ein Omelett mit frischen Zutaten zaubern. Dann checken wir aus und machen uns schon um 8:00 Uhr auf den Weg.
Erster Stopp ist an den nicht weit entfernten Organ Pipes. Wir zahlen 50 NAD/Pers. an die Parkverwaltung und besichtigen das überschaubare Gelände.
Nur 800 Meter weiter liegt der "Verbrannte Berg". Nun ja, ein kurzer Blick darauf reicht uns.
Unser Weg führt uns am Living Museum der Damara vorbei, aber es ist noch früh und wir haben keine Lust anzuhalten. Auch die "Versteinerten Bäume" lassen wir aus. Die konnten wir schon in Utah bewundern und wir möchten auf dieser schlechten Piste keinen Umweg von 60 Kilometern machen. Also fahren wir weiter.
Die Strecke nach Palmvag ist ganz gut zu fahren. Tafelberge und hohe Grasbüsche prägen die Landschaft.
Nach einer Ansiedlung wird die Pad wieder schlechter. Außer ein paar Vögeln sehen wir hier nichts.
Wir nähern uns der Lodge. Die Landschaft ist farbenprächtig.
Um 12:15 Uhr erreichen wir die Grootberg Lodge. Das letzte Stück ist extrem steil. Wir schalten den 4x4 Antrieb dazu.
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An der Lodge werden wir superfreundlich empfangen. Welch krasser Unterschied zur letzten Unterkunft. Wir bekommen einen hausgemachten Eistee und viele Erklärungen für unseren Aufenthalt. Die Aussicht ist phänomenal.
Wir bekommen mal wieder das letzte Häuschen, die Nummer 14. Irgendwie ziehen sich weite Wege für uns wie ein roter Faden durch den Urlaub. Doch hier haben wir Hilfe. Die Koffer werden für uns über den sehr unebenen Weg getragen. Die Aussicht von unserer Terrasse ist grandios und auch im Zimmer fühlen wir uns gleich wohl.
Wir essen eine Kleinigkeit auf unserer Terrasse, dann mache ich mich mit meiner Kamera auf die Suche nach allem was hier so kreucht und fleucht. Da kommen mir interessante Objekte vor die Linse.
Um 15:00 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen
Danach geht es zum Relaxen an den Pool mit atemberaubender Aussicht. Hier lässt es sich aushalten. Eine Wohltat nach der vielen Fahrerei in den letzten Tagen.
Auf den Sundowner Drive verzichten wir. Ein Sonnenuntergang mit dieser Aussicht und einem Gin Tonic reichen uns vollkommen.
Abendessen ist um 19:30 Uhr. Es gibt ein sehr leckeres Dreigänge Menue , dazu Wein und Bier
Die Bedienung ist lustig und nett. Schade, dass wir hier nur eine Übernachtung haben.
Wir gehen bald nach dem Essen zur Hütte zurück, denn um 22:00 Uhr wird der Strom ausgestellt.
Die Lodge steht unter der Leitung einer regionalen Wohlfahrtsorganisation, mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen, regionale Projekte zu unterstützen und den Ökotourismus zu fördern. Der Strom für die Beleuchtung in den Chalets kommt aus Solarenergie. Es gibt in den Zimmern keine Steckdosen. Handys kann man im Haupthaus in einem speziellen Raum aufladen. Warmes Wasser steht über mit Holz befeuerten Öfen, die hinter den Chalets stehen, zur Verfügung.
Die Mitarbeiter der Lodge sind alle sehr hilfsbereit. Alles, was noch nicht so gut klappt, machen sie mit ihrem Charme locker wieder wett.
Gefahrene Kilometer: 145 | Fazit: Grootberg Lodge - schöner Ort zum Relaxen |
9) 01.11.2019: Fahrt zur Twyfelfontein Country Lodge | Zum Anfang | 11) 03.11.2019: Besuch im Himba-Dorf und weiter zum Dolomite Camp |
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