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Um 6:30 Uhr wachen wir nach einer ruhigen, aber recht kalten Nacht auf. Die Sanitäranlagen sind etwas in die Jahre gekommen und ich wechsle dreimal die Dusche bis ich eine funktionierende mit angenehmer Temperatur gefunden habe.

Leider haben wir nicht das beste Wetter. Es ist dicht bewölkt, doch zumindest regnet es nicht. Irgendwie haben wir bisher kein Wetterglück. Städte besichtigen ist bei blauem Himmel natürlich viel schöner. Vielleicht auch ein Grund, warum uns Florenz nicht so gepackt hat.

Nach dem Frühstück laufen wir schon kurz nach 8:00 Uhr zur Rezeption, kaufen unsere Bustickets und setzen und kurz darauf an die Haltestelle. Mit den Linien 3 und 8 kommt man bequem in das historische Zentrum von Siena. Frodo muss im Bus einen Maulkorb tragen.

Nach knappen 20 Minuten in flottem italienischen Fahrstil erreichen wir den Busbahnhof an der Piazza Gramsci und steigen aus. Gegenüber ist ein kleiner Markt mit den typischen Leckereien. Es weht ein eisiger Wind.

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Unser erster Anlaufpunkt ist die Basilica Di San Domenico, die wir besichtigen. Hier ist in der rechten Seitenkapelle die Kopfreliquie der heiligen Katharina ausgestellt. Schon ein wenig gruselig.

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Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Über hohe, enge Altstadtgassen kommen wir an der Konditorei der Familie Nannini vorbei. Die Gebäckstücke sind legendär und ich werde dort später sicher noch etwas einkaufen. Die bekannte Rocksängerin, Gianna Nannini, ist die Tochter des Zuckerbäckers. Man begegnet auch überall Romulus und Remus mit der Wölfin.

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Wir kommen zur Piazza del Campo. Wow, ist das beeindruckend. Wir werden sie später noch genauer erkunden.

Wir streben weiter zum Domplatz, der Piazza Duomo. Der Dom gehört mit seinem beeindruckenden gotischen Baustil zu den großartigsten Kirchenbauten der Welt.

Wir besichtigen nacheinander dieses Prunkstück. Einer bleibt immer beim Hund. Heute kostet der Eintritt nur 5.- Euro. Das liegt daran, dass fast der ganze Marmorboden mit seinen kunstvollen Einlegearbeiten abgedeckt ist. Das ist wirklich schade. Doch auch so gibt es viel zu sehen und staunen.

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Am Prato di S. Agostino hat man einen herrlichen, typisch toskanischen Ausblick.

Sienas 17 Stadtteile, die Contraden, entstanden im Mittelalter. Jede der Contraden hat ihr eigenes Wappen und Wappentier. Schaut man ein wenig aufmerksam auf die Häuser, kann man sie entdecken.

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Uns zieht es zurück zur Piazza del Campo. Wir setzen uns in ein Café und stärken uns mit Sandwichs und Cappuccino.

Der höchste Aussichtspunkt der Stadt ist auf dem Torre del Mangia im Palazzo Publico, dem ehemaligen Rathaus. Ich kaufe natürlich ein Ticket für 10.- Euro. Immer zur vollen Stunde darf man hoch. Ich bin um 13:00 Uhr dran und erklimme über 555 enge Steinstufen den 102 Meter hohen Turm.

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Von hier oben hat man einen unglaublichen Ausblick auf Siena und die umliegende toskanische Landschaft. Atemberaubend schön.

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Zum Abschluss müssen wir noch in die Eisdiele GROM. Dieses Eis soll absolut köstlich sein. Es wird nur mit natürlichen Aromen und ohne künstliche Farbstoffe hergestellt und ist nicht, wie sonst, zu Eisbergen aufgetürmt, sondern kommt aus, mit Deckeln verschlossenen Behältnissen. Ein Genuss. Im Cafe Nannini kaufe ich noch typisches Gebäck, das Panforte, ein Kuchen mit Mandeln, Nüssen und Zimt.

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Durchgefroren kommen wir am Busbahnhof an. Dort warten wir auf die Linie 3 - Siena ist eine absolut faszinierende Stadt und hat uns viel besser als Florenz gefallen.

Zurück auf dem Campingplatz gibt es einen Espresso und einen kleinen Birnenschnaps zum Aufwärmen. Frodo ist zu müde zum Fressen und schläft erst einmal eine Runde.

Abends essen wir im Restaurant auf dem Campingplatz sehr leckere Tagliatelle mit Steinpilzen und dazu einen Chianti Classico.

Im Womo gibt es als Nachtisch noch kleine Ricciarelli, ein toskanisches Mandelgebäck von Nanninis Café.

 

Gefahrene Kilometer: 0 Fazit: Siena hat uns noch besser gefallen als Florenz

 

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