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Wir stehen um 6:30 Uhr auf. In der Nacht hat es ein wenig getröpfelt. Auch hier soll das Wetter heute schlechter werden. Also fahren wir direkt Richtung Olympic National Park. Dort regnet es zwar auch, doch ist es wesentlich milder. Abfahrt 8:.30 Uhr.

Die Strecke nach Aberdeen ist nicht sehr ansprechend, schon gar nicht im Regen. In Aberdeen entern wir zunächst einen Starbucks und surfen 1 Stunde bei einem guten Kaffee  im Internet. Aberdeen ist eine Arbeiterstadt und wirklich sehr häßlich und herunter gekommen. Bei dem Wetter richtig trostlos. Wir tanken noch (4,00$/Gallone) und sehen zu, dass wir wieder in die Natur kommen. Es kommt uns ein beladener Holzlaster nach dem anderen entgegen und wir sehen viele abgeholzte Gebiete.

Gegen 13 Uhr kommen wir im Rain Forest Resort und RV Park am Lake Quinault an. Im kleinen Store, oben an der Straße, können wir uns anmelden. Der Campground ist mal wieder fast leer und wir können uns die schönste Site (1) aussuchen. Von hier aus hat man einen guten Ausblick über den Lake. Ansonsten spricht uns dieser Platz nicht sonderlich an. Es gibt keinen Tisch und auch keinen Feuerring.

Aber hier gibt es Waschmaschinen und wir möchten gerne dem Tipp von Gisela & Peter folgen und im Salmon House essen gehen. (Danke für diesen guten Tipp, das Essen war grandios)

Wir essen eine Kleinigkeit und machen uns wanderfertig. Es regnet leicht, doch das stört uns nicht weiter. Am Trailhead werden wir angesprochen und gewarnt.  Vor 20 Minuten war hier ein Schwarzbär und man weiß nicht genau in welche Richtung er verschwunden ist. Schade, den hätten wir gerne gesehen, aber ein klein wenig mulmig ist mir schon auch auf dem einsamen Trail. Wir laufen den Quinault Loop Trail (8 mi) und bekommen ein wenig Regenwaldfeeling. Schön ist das. Die Strecke führt am Berg hoch, vorbei an kleinen Wasserfällen und stößt dann auf den Rain Forest Nature Trail. Zurück läuft man dann am Lake Quinault entlang und noch ein kurzes Stück an der Straße zum Campground. Wir kommen an schönen einfachen Campgrounds vorbei, wie z.B. den Willaby Campground mit Sites direkt am Lake. Falls man nicht waschen und lecker Essen gehen möchte, wäre das eine Empfehlung. Man kann auch reservieren.

 

Wir sehen Banana-Slugs, dicke Bäume und merkwürdige Pilze. Das Tal des Quinault River wird auch das Tal der Regenwald-Riesen genannt. Hier recken sich Sitka-Fichten, Lebensbäume, Douglasien und Hemlocktannen bis zu 70 Meter hoch in den Himmel. Auf dem Nature Trail gibt es noch viel Interessantes über die Baumriesen zu erfahren: Selbst wenn man die Baumspitzen im Nebel nur erahnt, kann man die Bäume gut an der Rinde erkennen. Sitka spruce - groß geschuppt, Douglas-fir - rau mit tiefen Scharten, Western hemlock - eng gerippt, Western redcedar - geflochtene Strähnen.

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  • 1_2014bbananas
  • 2_2014dickerBaum
  • 3_2014Pilz

Am See liegt die schöne Lake Quinault Lodge. Der Trail führt direkt an der Gartenanlage vorbei.

Direkt an unserem Campground findet man die World Largest Spruce Tree.

Um 17 Uhr sind wir wieder auf dem Campground. Das war eine schöne, interessante Wanderung als Einstieg in den Olympic National Park.

Nun muss aber gewaschen werden. Wir stopfen 2 Maschinen voll, schreiben Postkarten und unterhalten uns mit einer jungen Amerikanerin. Sie kann sehr gut Deutsch und hat ihr Austauschjahr in der Nähe von Gießen, meiner Geburtsstadt, verbracht. Sie reist mit Zelt und ihrem Pittbull "Ralph" .  Er ist ein wirklich netter Hund, auch wenn ich sonst nicht so auf diese Hunderasse stehe. In Amerika scheint er gerade bei jungen sportlichen Familien sehr beliebt zu sein.

Inzwischen regnet es heftig. Wir machen uns fein und laufen schnell zum Restaurant. Einen Tisch hatte ich nicht vorbestellt. Die Dame im Store meinte, das sei um diese Jahreszeit nicht nötig. Wir bekommen auch ohne Probleme einen Tisch, nur mit einer Reservierung hätten wir vielleicht am Fenster sitzen können. Das Essen ist total lecker und super frisch. Am beleuchteten Fenster können wir die geschickten Fledermäuse beobachten. Sie greifen dort die Mücken und Falter ab.

  • 2014SalmonH

Im strömenden Regen laufen wir um 21 Uhr den kurzen Weg zum Wohnmobil zurück. Es prasselt ordentlich auf unser Dach. Mal sehen was der morgige Tag so für ein Wetter bringt.

 

Gefahrene Meilen:  136 Fazit:  Erstes Regenwaldfeeling

 

15) 16.09.2014: Besuch am Mount St. Helens Zum Anfang 17) 18.09.2014: Ruby Beach und Hoh Rain Forest

 

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