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Heute ist schon kurz nach 7:00 Uhr Abfahrt. Der Campground ist für unseren Geschmack etwas zu "kultiviert". Er ist groß, schön angelegt und für Wanderungen ein sehr guter Ausgangspunkt, doch wir lieben eher die urwüchsigen kleinen Plätze, wie wir sie auf dieser Reise schon oft angefunden haben.

Es ist bewölkt mit wenigen Auflockerungen, ungemütlich kalt und windig. Die Herbstfarben sind noch kräftig und würden bei Sonne sicher wunderbar leuchten.

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An einem schönen Aussichtspunkt treffen wir wieder einmal Jindra und Paul. So ein Zufall. Später werden wir auf dem gleichen Campground stehen.

Wir nähern uns dem Chilkat Pass.

Dort erwartet uns eine Mondlandschaft mit tief hängenden Wolken. An einem kleinen See entdecken wir auf einer Biberburg einen Bald Eagle.

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An der Grenze geht alles ganz easy. Wir werden nur gefragt ob wir Produkte aus Kanada mitgebracht haben und schon sind wir wieder in Alaska.


Die Fahrt geht nun am Chilkat River entlang. Hier gibt es ein Bald Eagle Preserve. Zwischen Oktober und Mai ist hier die beste Zeit Adler zu beobachten. Wie ich gelesen hatte bevölkern ab ca. Mitte November bis zu 3000 Bald Eagle den River. Zu unserer Zeit sind leider nur wenige Adler vor Ort und die Straße ist eng, ohne Haltebuchten. So können wir keine Fotos machen. Am Preserve selber, mit vielen Informationstafeln, sehen wir leider gar keine.

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Wir fahren in den Ort hinein und biegen nach links auf die Lukat Road ab.

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Nun geht es am Lukat Inlet entlang, bis die Straße an der Chilkoot Lake State Recreation Site ankommt. Das letzte Ende der Lukat Road führt am Chilkoot River entlang, an dem die Bären zu sehen sind. Die Spannung steigt. Es ist für die Bären schon spät im Jahr. Die Lachswanderung ist fast beendet. Ich hoffe so sehr, dass noch Bären anzutreffen sind. Diesem Highlight habe ich so entgegen gefiebert. Auf einer Infotafel wird uns schon einmal der Umgang mit Meister Petz erklärt.

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Von hier aus führt eine kleine Straße direkt auf den Chilkoot Campground. Wir suchen uns die Site 9 aus und zahlen 15$ an der Selfregistration.

Dann machen wir uns wieder auf den Weg, Haines und Umgebung ein wenig zu erkunden. Am River sind zur Zeit keine Bären, doch weisen angefressene Lachse auf deren Anwesenheit hin. Auch im Wasser sehen wir noch Lachsschwärme. Und so sieht es dort aus ...

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Haines ist eine nette Kleinstadt. Es gibt nette Geschäfte, Cafes und Galerien.

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Wir fahren die Mud Bay Road entlang bis zum Chilkat State Park. Auch hier ist noch ein Campground. Leider ist die Aussicht mit den tiefhängenden Wolken sehr eingeschränkt ...


... und so geht es zurück an den Chilkoot River. Dort stehen jetzt einige Beobachter am River. Das ist ein gutes Zeichen. Mein Adrenalinpegel steigt. Wir finden einen Parkplatz, schnappen den Fotoapparat und steigen aus. Und tatsächlich sehen wir einen stattlichen Grizzly beim Lachsfischen.

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Wir sind wirklich nah an ihm dran. Wer die Örtlichkeit kennt, weiß, dort ist nicht viel Platz. Er nimmt kaum Notiz von uns. Die Bären sind an die gaffenden Touris gewöhnt und er ist total auf seine Jagd konzentriert. Er ist auch sehr erfolgreich. Bei einem Lachs können wir beobachten dass er nur noch den Bauch aufschlitzt und den nahrhaften Laich herausfrißt. Ein schlauer Bursche und irgendwie niedlich, fast wie ein großer Teddybär. Wir sind voll im Bärenfieber, also entschuldigt die vielen Bilder.

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Bis 16:00 Uhr halten wir hier die Stellung. Wir können uns nicht trennen und fahren erst zum Campground nachdem der Bär satt und zufrieden im Wald verschwunden ist. Wir haben eine schöne, großzügige Site im Wald, gleich im ersten Loop. Wir machen uns etwas zu Essen. Es gibt Kartoffelpüree mit Würstchen und Salat.

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Um 18:00 Uhr zieht es uns noch einmal zum River. Um die Bären zu sehen sind wir schließlich hier. Wir stellen den TC ab und scannen die Ufer ab. Nach einer Weile läßt sich auf der anderen Seite noch ein großer Grizzly sehen.

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Später kommen noch zwei Mütter mit ihren Cubs an den Fluß. Nun wird es aber langsam zu dunkel für gute Fotos.

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Wir trennen uns und fahren zurück auf den Campground. Direkt vor uns läuft noch ein Bär über die Straße. Sooo viele Bären, wir sind ganz beseelt. So hatte ich mir das gewünscht. Es ist schon dunkel als wir ankommen. Jindra und Paul stehen gleich in der Nähe. Leider gibt es heute kein Feuer. Wir haben versäumt uns Holz zu besorgen. Also geht es früh ins Bett.

Gefahrene Kilometer: 302
Fazit: In Haines steppt der Bär

 

18) 13.09.2017: Wieder im Yukon - entlang des Kluane Lake Zum Anfang 20) 15.09.2017: Nochmal Bären am Morgen und mit der Fähre nach Skagway

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