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7:00 Uhr. Es ist stark bewölkt und regnet immer wieder - Zeit nach Hause zu fahren.

Die Sanitäranlagen sind super!

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Wir holen uns frische Brötchen und frühstücken natürlich im Womo.

Eigentlich wollen wir danach sofort los, doch wir müssen noch ein letztes mal dumpen und gerade jetzt schüttet es wie aus Kübeln. Das müssen wir noch abwarten. Dann geht es nach einem schnellen Einkauf bei Norma fürs Wochenende und einem Tankstopp in Greifswald im strömenden Regen auf die Strecke.

Gegen 14:00 Uhr sind wir zu Hause. Auch wenn das Wetter am Ende nicht so mitgespiel hat, war das ein super Urlaub im eigenen Ländle. Durch Corona lernt man die schönen Ecken Deutschlands kennen. Hier zu Hause warten noch so einige Reiseführer und Ideen habe ich genug. Wer weiß, wie lange wir nicht in die Ferne schweifen können ...

 

Gefahrene Kilometer: 272
 

17) Ein kleines Fazit der Reise

 

Am Ende ist es also eine wirklich schöne Rundreise über die Mecklenburgische Seenplatte geworden, die uns die Corona-Pandemie beschert hat - zwar nicht Norwegen, wie geplant, aber das können wir ja dann im August nachholen.

Wir haben es sehr genossen, durch die schöne und relativ dünn besiedelte Landschaft zu gondeln. Die ausgewählten Campingplätze haben uns durchweg gefallen, so dass ich auf das hier sonst übliche Top-5-Ranking verzichten möchte. Wegen der kurzen Distanzen konnten wir uns an den Fahrtagen Zeit lassen und am Wegesrand viele kleine Highlights mitnehmen. Auch hier scheint mir diesmal ein Ranking nicht sinnvoll, da die erlebten Orte alle jeweils ihren eigenen Reiz entwickelt haben, sei es durch die wunderschöne Natur in der Umgebung der Seen, sei es durch die teils aufwendig restaurierte historische Architektur in dörflicher wie auch in städtischer Atmosphäre. Usedom mit seinen Seebädern und die Altstadt von Greifswald hinterließen einen bleibenden Eindruck und bildeten einen würdigen Abschluss.

Das Konzept, nach einem Platzwechsel zwei bis drei Nächte zu verweilen, ist auch diesmal wieder aufgegangen, da wir so jeweils mindestens einen kompletten Tag für Ausflüge zu Fuß oder mit dem Rad nutzen konnten. Dadurch konnten wir die vielen guten Radwege ausgiebig genießen - hier war oft der Weg das Ziel. Und dass wir mit Hund an der Leine zwangsläufig "entschleunigt" unterwegs waren, machte den Genuss noch intensiver. Da es aber inzwischen kaum noch nicht motorisierte Fahrräder zu geben scheint, mussten wir als konventionelle Radler allerdings ständig auf der Hut vor überholenden Rasern sein.

Dass das Wetter im Wesentlichen mitgespielt hat, war natürlich Glück. Anderes kann man aber auch beeinflussen. Für eventuelle Nachahmer daher hier zum Schluss noch ein paar technische Fakten:

 

CAMPINGPLÄTZE:

Alle vorgebucht (15 Nächte)

Kosten: 392 Euro (Ø 26 Euro/Nacht)

TIPPS:

Die Campingplätze vorzubuchen war goldrichtig. Die Corona-bedingte "erste Womo-Welle" war überall schon angekommen.

Auf Campingplätzen und in Restaurants konnte grundsätzlich bargeldlos gezahlt werden. Für die Duschen brauchte man zum Teil 1- und 2-EURO-Münzen.

Man sollte sich rechtzeitig (evt. schon vorher online) über die Öffnungszeiten von Rezeption, Laden, Kiosk, Restaurant usw. informieren. Manche Campingplätze haben eine Mittagspause (meist 13:00 - 15:00). Während dieser Zeiten kann man weder die Schranke passieren noch einchecken.

Der Besitz der ACSI-Card (25 EURO/Jahr) hat uns auf dieser Tour insgesamt ca. 70 EURO gespart money-mouth

 

Hunde:

Hunde sind eigentlich überall erlaubt, kosten auf den Campingplätzen aber meist eine kleine Extragebühr und müssen angeleint sein.

TIPPS:

In der Reiseapotheke sollte unbedingt auch genug Verbandmaterial für den Hund mitgenommen werden, falls es einmal zu einer Verletzung kommt.

Der Tigana-Hundefahrradkorb hat sich für unsere Pina (ca. 5 kg) auch auf rauen Fahrradwegen bewährt.

 

Fahrrad:

Insgesamt gefahren: 147 km

TIPPS:

Die größtenteils gut befahrbaren Radwege sind zwar meist beschildert, auf die Entfernungsangaben auf den Wegweisern sollte man sich aber nicht unbedingt verlassen. Auch von Google Maps empfohlen Strecken können schon einmal in die Irre führen.

Wenn man langsam unterwegs ist, sollte man seine Sinne ständig auch nach hinten ausrichten, da die rasant überholenden Pedelec-Piloten meist kein Klingelzeichen geben 

 

SPRITKOSTEN:

Insgesamt gefahren: 1131 km

Kosten: 151 Euro

 

Ich hoffe, es hat euch wieder Spaß gemacht, uns auf unserer Runde durch das schöne Mecklenburg zu begleiten. Wer weiß, wie lange uns die Covid-19-Restriktionen noch in unserer Reiselust beschränken werden. Vielleicht sucht der eine oder andere ja eine nette Womo-Alternative im Inland - dann wäre diese Tour auf jeden Fall eine gute Wahl. Fragen beantworte ich gern auch über die Kontakt- und die Kommentarfunktionen.

Wir sind jedenfalls dieses Jahr noch einmal auf ein Deutschland-Abenteuer aus, denn im September geht es an die Mosel.

Vielleicht liest man sich ja dann wieder. Bis dahin bleibt gesund sealed

Liebe Grüße

Eure Sonja (alias Trakki)     

15) 18.06.2020: Greifswald Zum Anfang

Die Trakkis an der Mosel

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