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Wir stehen um 7:00 Uhr auf. Momentan ist noch viel Blau am Himmel zu sehen. Hoffentlich bleibt das heute so. Die Lage hier am Fluß ist sehr idyllisch. Gegenüber auf dem Bauernhof blöken die Schafe.

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Um 9:00 Uhr rollen wir vom Platz, 24 km zum Hotel "Kongsvoll". Dort auf dem Parkplatz ist unser Treffpunkt für die Safari zu den Moschusochsen. Es geht am verzierten Bahnhofshäuschen von Drivstua mit seinem Grasdach vorbei.

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Auf dem Parkplatz treffen so nach und nach die anderen Teilnehmer ein. Wir sind ca. 14 Personen. Unser Guide ist "Terje" aus Itzehoe. Er ist in Trondheim aufgewachsen. Am Hotel bekommen wir zunächst eine kleine Einweisung zu Flora und Fauna auf dem Dovrefjell und wie wir uns bei den Moschusochsen verhalten müssen. Moschusochsen sind eigentlich große Schafe wink und wiegen etwa 500 kg. Zu nah sollte man ihnen nicht kommen, denn auf gefühlte Bedrohungen können sie durchaus unwirsch reagieren. Es gibt auf dem Fjell ungefähr 250 - 300 Tiere. Im Augenblick ziehen sie sich schon langsam weit in das Fjell zurück. Dort haben sie im Sommer bessere Bedingungen. Jetzt müssen sie sich ihre Speckschicht anfressen, denn im Winter finden sie kein Futter und essen gar nichts.

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Mit vielen Informationen gefüttert geht es dann los. Stetig steil bergan, durch ein Birkenwäldchen bis hoch auf das Fjell. Unser Guide ist klein, grazil und bewegt sich hier wie eine Gemse. Die Gruppe besteht aus allen Altersstufen und zieht sich schnell auseinander. Frodo darf frei laufen und bleibt ganz brav immer in unserer Nähe. Pina wird von mir im Rucksack getragen.

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Oben auf dem Fjell geht der Blick über eine weite Tundralandschaft. Im Osten zeichnet sich das Rondane-Massiv ab. Traumhaft!

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Nun geht es querfeldein durch das weiche Moos. Überall sehen wir schon Hufabdrücke und Hinterlassenschaften der Moschusochsen. Terje bleibt immer mal wieder stehen und scannt die Gegend mit dem Fernglas ab. Auf der anderen Seite eines Seitentals entdeckt er schließlich zwei schwarz-braune Punkte. Zwei Ochsen, weit entfernt.

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Wir arbeiten uns langsam näher heran. Auf der Bergseite gegenüber der Tiere machen wir Pause. Hier ist unser Basislager. Die Brote werden ausgepackt und auch Pina hat Freigang. Sie mag aber auf dem piecksigen Untergrund nicht laufen.

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Die hälfte der Gruppe ist am Limit. Sie werden hier auf uns warten. Wir lassen die Rucksäcke zurück. Es geht über Stock, Stein und Gestrüpp den Hang hinunter. Hier führt kein Weg entlang. Unten müssen wir sehen wie wir trockenen Fußes über den Bach kommen. Dann gilt es ein Hochmoor unbeschadet zu überwinden. Das ist schon sehr beschwerlich. tongue-out Die Zurückgebliebenen auf der anderen Seite sind kaum noch zu sehen. Frodo muss hier natürlich an der Leine bleiben.

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Dann kraxeln wir noch über ein Geröllfeld und nähern uns den Ochsen. Hinter einer kleine Kuppe liegen die zotteligen Tiere. Oha, das ist aber ganz schön nah surprised.

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Wir machen alle unsere Fotos und schrecken sie damit wohl auf. Wir haben definitiv ihren Individualabstand unterschritten. Im Schweinsgalopp entfernen sie sich immer weiter von uns.

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Pina und Frodo haben sich während der ganzen Aktion vorbildlich benommen. Zurück darf Frodo ohne Leine laufen und seinen eigenen Weg suchen.

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Wir machen uns auf den nicht minder anstrengenden Rückweg zum Rest der Truppe. Die Moschusochsen sind bald nur noch kleine Punkte. War das ein schönes Erlebnis.

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Zusammen geht es dann zurück ins Tal. Wir scheuchen noch ein Schneehuhn mit seinen Jungen auf. Laut gackernd suchen sie das Weite. Überall blühen Blümchen die ich zum Teil auch in meinem Garten zu Hause habe.

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Bald schon sehen wir in der Ferne das Kongsvoll Hotel. Hier verabschiedet sich unser Guide von uns und läuft viel flinker und schneller als wir alle den Berg hinunter. Andere Geschäfte rufen.

Um 16:30 Uhr erreiechen wir Kongsvoll Bahnhof. Hier warte ich mit den Hundis und Axel läuft das Stück zum Hotel an der Straße zurück und holt das Wohnmobil. Das war eine 6 Stunden lange, anstrengende und spannende Tour. Wir können diese tolle Safari nur empfehlen!

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Wir kommen müde auf dem Campingplatz an, entsorgen noch schnell unser Grauwasser und suchen uns wieder am hinteren Ende einen Stellplatz. Wir sind alle platt. Der Tag war perfekt zum wandern - etwas kühler, zwar bedeckt, doch kein Regen. Abends fängt es leicht an zu nieseln.

Es gibt Bratwürstchen, Kartoffelpü und Rotkraut. Dann waschen wir noch eine Maschine Hundedecken. Sie müffeln etwas. Es dauert ewig sie zu trocknen.

 

Gefahrene Kilometer: 49 Fazit: Tolle Tour zu den Moschusochsen!

 

19) 23.06.2018: Trondheim und dann Richtung Dovre Fjell  Zum Anfang 21) 25.06.2018: Über den Peer Gynt Vegen nach Lillehammer

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