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Natürlich ging es auch heute wieder früh aus den Federn. Es sollte ein ereignisreicher Tag werden. Leider war der Himmel wieder wolkenverhangen und es kündigte sich Regen an. Meine Sorge wuchs, dass es auf unserer gebuchten Inside Passage auch regnen würde. Mann, wäre das schade.

Telegraph Cove ist ein absolutes Highlight. Das kleine bunte Fischerdörfchen liegt in einer malerischen Bucht und ist auch ohne Whale Watching einen Besuch wert. Hier wohnen nur höchstens ein Dutzend ständige Bewohner.

Whale Watching bei Stubbs erfreut sich großer Beliebtheit und es wird dringend geraten eine Tour zu reservieren.

Heute fahren wir nicht im Zodiac, sondern in diesem Boot.

Mit an Bord war eine junge Meeresbiologin, die uns viel über die verschiedenen Orcafamilien der Johnstone Strait erzählt. Die Biologin erkennt die Orkas an ihrer Rückenflosse. Diese ist bei allen Orcas verschieden. Ca. 200 Orcas halten sich von Juni bis Mitte Oktober hier auf.

An Bord wurden wir gut mit heißen Getränken und kleinen Snacks versorgt. Warm anziehen, Mütze und Handschuhe sind angesagt.

Auch Seeadler konnten wir hier beobachten.

Und es gab natürlich auch hier Seelöwen.

Nach ca. 3,5 aufregenden Stunden liefen wir wieder in den kleinen Hafen ein. Für diese Tour haben wir 2010 188.16 $ (143,21 €) für 2 Pers. bezahlt.

Nun steuerten wir unser letztes Ziel auf Vancouver Island an, Port Hardy

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Kurz vor Port Hardy zweigt noch den kurvenreiche, landschaftlich herrliche Hwy 30 nach Port Alice ab. Dort haben wir eine kleine Vesperpause am See gemacht.

Dann haben wir den Fährhafen angesteuert und uns schon mal angesehen wo wir uns morgen, noch fast mitten in der Nacht, einfinden müssen. Alles leicht zu finden und kein Problem.

Und dann geht es nach Port Hardy zum unserem, diesmal vorreservierten, Campground, den Quatse River CG.

Er liegt direkt bei der Fish Hatchery und ist nicht nur für unsere morgige Fährfahrt die erste Wahl. Im kleinen Reiseführer stand: "Wenn Sie furchtlos sind, übernachten Sie auf dem Quatse River CG. Im Herbst kommen hier die Schwarzbären morgens und abends zum Fluss (direkt auf dem Platz) und holen sich ihre Portion Fischprotein aus dem Wasser. Vorsicht ist geboten."

War natürlich klar, dass wir hier übernachten wollten!

Der nette Campground-Host zeigte uns einen kleinen Wanderweg auf der gegenüberliegenden Flußseite, ein relativ kurzer Rundweg. Dort gäbe es häufig Schwarzbären zu sehen. Den mussten wir natürlich gleich abgehen, wenn auch mit mulmigem Gefühl. Rechts und links dichtes Gebüsch, aber es war ja noch hell und wir trafen den einen oder anderen Spaziergänger. Am Fluß, direkt am CG standen Angler und zwei Vogelbeobachter die am Morgen dort Bären gesehen hatten. Überall lag frischer Bärenpups.

Also, erst einmal duschen und zu Abend essen und dann in der Dämmerung noch einmal los. Den Rundweg trauten wir uns nun nicht mehr zu gehen, doch am Ende des CG war eine Brücke unser Aussichtsposten. Und gerade, als wir aufgeben wollten kamen zwei Schwarzbären am Fluß auf uns zu. Leider war es für vernünftige Fotos schon zu dunkel.

Aber hier Bär Nummer zwei und drei unseres Urlaubs!

Nun waren wir aber durchgefroren und es ging flott ins Bett. Die Fähre sollte um 7.30 am nächsten Morgen ablegen und wir sollten 2 Std. vorher am Hafen sein. Eine kurze Nacht.

 

Fazit:  Die Orcasfamilien der Johnstone Strait - heute Rückenflossenbilder

 

5) 13.-14.09.2010 Auf dem Weg nach Telegraph Cove Zum Anfang 7) 15.-16.09.2010 Inside Passage

 

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