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Wie ihr dem Bericht entnehmen konntet, war das eine abwechslungsreiche Tour durch die wunderschöne Toskana, eingerahmt von diversen Zwischenzielen auf An- und Rückfahrt, die uns nie langweilig geworden ist. Wir haben so viel gesehen und, dass wir am Ende der 2 Wochen das Gefühl hatten, schon viel länger unterwegs zu sein.

Wie wir es seit vielen Jahren auf Reisen in den Süden praktizieren, sind wir diesmal auch wieder über Nacht losgefahren. Dadurch hatten wir die Autobahnen nahezu für uns allein und den ganzen nächsten Tag zur Verfügung, die schöne Stadt Freiburg zu erkunden.

Auch wenn Cinque Terre noch in Ligurien liegt, bilden die fünf Dörfer mit ihren hübsch angemalten Häusern einen schönen Einstieg in eine Toskana-Tour, da man sich hier unversehens in einer ganz anderen Welt wiederfindet. Jede der Städte, durch die wir auf unserer Runde geschlendert sind, hatte ihren besonderen Reiz. Die unterschiedlichen Baustile von Naturstein bis Carrara-Marmor bescherten uns jede Menge Abwechslung, zumal wir die Orte angesichts des geringen Tourismus nahezu ungestört genießen konnten. Dass in dieser Gegend soviel mittelalterliche Architektur die Jahrhunderte nahezu unbeschadet überstanden hat, ist wirklich ein Segen und es ist gut nachvollziehbar, dass etliche Orte zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Da dann irgendwann unser Bedarf an Dorf- und Stadtbesichtigungen einstweilen gestillt war, konnten wir die Puffertage, die ich sicherheitshalber eingeplant hatte, anderweitig nutzen. So brachte die Idee, noch einen Abstecher nach San Marino und Rimini zu unternehmen, noch einmal ganz neue, schöne Aspekte in die Reise.

Für eventuelle Nachahmer unserer Tour habe ich hier wieder einige technische Fakten, Tipps, die Top-Highlights und Erlebnisse zusammengestellt, die uns besonders berührt haben:

 

REISEZEIT:

Die Tour in die ausgehende Wintersaison zu legen, hatte Vor- und Nachteile:

In der Sonne war es manchmal schon warm, ansonsten wehte durchgängig ein eiskalter Wind und nachts gingen die Temperaturen manchmal an den Gefrierpunkt. Dass wir in den ersten Tagen bedeckten Himmel und sogar ein paar Regentropfen hinnehmen mussten, war besonders schade, da sich die farbenfroh gestrichenen Häuser von Cinque Terre, wie auch die historischen Bauwerke in Pisa, Lucca und Florenz bei Kaiserwetter sicher viel fotogener hätten ablichten lassen, als wir es jetzt konnten - aber vielleicht kommt man ja mal wieder ...

Was aber für uns schwerer wiegt: Wir hatten die besuchten Orte nahezu für uns. Selbst Tourismus-Zentren wie Florenz und Siena konnten wir ohne das sonst übliche Gedränge besichtigen und sogar die meisten Sehenswürdigkeiten ohne Menschenmassen fotografieren. Wenn es auch in manchen Gassen etwas lebendiger zuging, so doch kein Vergleich zur Hauptsaison. Das Gleiche galt natürlich auch für die Straßen, sodass wir uns bei kleinen Stockungen in den Ortschaften gut vorstellen konnten, wie man sich im Sommer wohl durch diese durch stauen muss.

 

CAMPING- UND STELLPLÄTZE:

Die meisten Campingplätze in der Region öffnen erst frühestens im April, sodass wir uns diesmal fast immer mit Stellplätzen zufriedengeben mussten - für uns bisher ungewohnt. Wie wir feststellen durften, verfügten jedoch viele der angelaufenen Stellplätze über saubere und hygienische Sanitäreinrichtungen. Dadurch waren wir nur selten komplett auf Selbstversorgung angewiesen, woran wir uns aber auch schnell gewöhnten.

Es gibt in dieser Gegend nur wenige Plätze für Wohnmobile und diese sind oft relativ klein. Ich hatte daher im Vorfeld bereits eine Reihe von Plätzen ausgewählt und jeweils Alternativen eingeplant, wobei mir die anfangs erwähnten Reiseführer und Reiseberichte eine große Hilfe waren.

Jeder der angefahrenen Plätze hatte seinen ganz eigenen Charakter und die Preise bewegten sich zwischen gratis und 36 Euro. Ein Vergleich untereinander oder gar eine Einordnung in ein Ranking, wie ich es sonst in meinen Berichten gern vornehme, erscheint mir diesmal nicht möglich. Trotzdem findet ihr weiter unten unsere 5 Lieblingsplätze.

Kosten: 300 Euro (Ø 20 Euro/Nacht)

TIPPS:

Die Stellplatz-App Campercontact hat uns unterwegs gute Dienste erwiesen.

Weil viele Plätze recht klein sind, sollte man möglichst schon am Vormittag ankommen.

 

HUNDE:

Hunde sind eigentlich überall erlaubt, kosten auf den Campingplätzen aber meist keine Extragebühr und müssen angeleint sein.

In öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Maulkorb-Pflicht.

 

FAHRRAD:

Insgesamt gefahren: 10 km

Es war wohl etwas blauäugig von uns, Fahrräder mitzunehmen. Radwege sind eher dort eine Rarität und die meisten Straßen so schmal, dass man als Radfahrer - speziell mit Hund und Anhänger - den Verkehr erheblich aufhalten und waghalsige Überholmanöver provozieren würde.

So schön dann doch die Radtour auf der Stadtmauer von Lucca war - wir würden die Räder beim nächsten Mal daheim lassen!

 

MAUT:

Für Schweiz und Österreich benötigt man jeweils eine Vignette, die Brenner-Autobahn kostet extra, in Italien wird die Maut an Stationen auf der Autobahn erhoben.

Schweiz:

39 Euro

Östereich:

20 Euro

Italien:

86 Euro

   

Gesamtkosten:

 145 Euro

 

TIPP:

In Österreich besteht die Vignettenpflicht erst ab Abfahrt Innsbruck Süd. Wenn man die Vignette einsparen möchte, kann man ab dort auch über Landstraßen weiter fahren.

 

SPRITKOSTEN:

Da wir zu Beginn des Ukraine-Krieges losgefahren sind, waren die Spritkosten gerade explodiert und der Diesel kostete in Deutschland über 2,50 Euro/l. In Italien kam es im Verlauf zu Subventionen, sodass wir dort am Ende für 1,70/l tanken konnten.

Um wenigstens etwas davon zu kompensieren, haben wir unser Autobahntempo von sonst 120 km/h auf 100 km/h reduziert und dadurch ca. 2 l/100 km eingespart - wir hatten ja Zeit!

Insgesamt gefahren: 3853 km

Kosten: 949 Euro

TIPP:

In Italien gibt es häufig an Tankstellen Säulen mit "Servito", wo man bedient wird - das kostet aber ca. 20 Cent/l mehr. Es lohnt sich also, die Selbstbedienungs-Säulen zu suchen und zu benutzen, wenn man sparen will.

 

Unsere 5 Lieblings Stell- und Campingplätze:

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Unsere TOP 5 Highlights:

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Entspannte Stunden und magische Momente:

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Bei den vielen Eindrücken und Erlebnissen war es wieder nicht leicht, eine Auswahl zu treffen.

Auch wenn wir ganz subjektiv natürlich Favoriten haben, haben wir uns auf allen angelaufenen Stell- und Campingplätzen sehr wohlgefühlt. Wir sind immer sehr freundlich und unkompliziert aufgenommen worden und haben uns überall wohlgefühlt.

Dass wir uns entschieden haben, die Heimfahrt in überschaubare Abschnitte zu unterteilen, haben wir nicht bereut, weil so zum einen kein Fahrstress aufkam und wir zum anderen mit den Zwischenzielen Südtirol, Seefeld in Tirol, Kloster Andechs und Bamberg noch einmal ganz andere Eindrücke sammeln konnten. Auch der letzte Abschnitt bis nach Hause verlief ziemlich entspannt, da wir dank des sonntäglichen Lkw-Fahrverbotes lediglich durch die üblichen Baustellen etwas gebremst wurden.

Ich hoffe, dass euch die Lektüre meines Berichts Spaß gemacht und vielleicht etwas Appetit auf eine Tour durch die Toskana angeregt hat. Ich kann es nur empfehlen.

Vielleicht habt ihr ja Lust, uns auch auf einer etwas anderen Womo-Reise in den Süden zu begleiten: Die Trakkis auf Korsika

 

Ciao und liebe Grüße

Eure Sonja (alias Trakki) 

 

  Zum Anfang

2019: Die Trakkis auf Korsika

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