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Wir stehen schon um 5:30 Uhr auf. Ein langer Fahrtag wartet auf uns und wir wollen früh los. Geschlafen haben wir wie die Steine. Es war sehr ruhig hier auf dem Stellplatz. Ich koche schon einmal Kaffee. Frühstücken wollen wir aber erst auf einem uns seit Jahren bekannten und bewährten Rastplatz in der Schweiz.

Es wird langsam hell und scheint wieder ein schöner Tag zu werden. Die Nacht war kalt. Nach einem  Hundespaziergang im Park geht es um 6:30 Uhr los. Wir tanken noch in Freiburg (2.32 EUR/l surprised)

Um 8:30 Uhr sind wir auf dem Rastplatz Luzern-Neuenkirch. Es ist sehr frisch. Wir decken unseren Frühstückstisch in der Sonne. Leider haben hier irgendwelche Coronabestimmungen zugeschlagen: Die Sitzbänke wurden abgeschraubt. Doch Not macht erfinderisch.

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Nach einer ausgiebigen Rast und einem reichhaltigen Frühstück geht es um 9:45 Uhr weiter. Die Landschaft ist ein Traum. Es liegt noch viel Schnee auf den gewaltigen Bergen und es kommt ein wenig Wehmut auf, weil wir aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht im Skiurlaub waren. Die Fahrt ist nicht angenehm. Es stürmt so gewaltig, dass man zusehen muss, dass das Wohnmobil sicher auf der Straße bleibt. Starke Böen fegen durch die Täler und ich übergeben das Steuer nach einer guten Stunde gerne an meinen Driver.         

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Die 16 km Gotthard-Tunnel sind da fast ein Genuss ohne den Sturm. Nach dem Tunnel sieht die Landschaft noch recht trostlos aus - grau und braun, ohne jegliches Grün. In Freiburg hat schon so viel geblüht.

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Um 12:00 Uhr sind wir in Chiasso an der italienischen Grenze. Wir haben natürlich das geforderte "EU digitale Passagier-Lokalisierungsformular" in Papierform dabei. Das will aber keiner sehen. Die italienischen Autobahnen sind voll und die Fahrt anstrengend. Man muss höllisch aufpassen, da hier gnadenlos rechts überholt wird. In Mailand tanken wir für 2.57 EUR/l - oha. Im Internet liest man von immer mehr Gräueltaten in der Ukraine.

Das Wetter ist durchweg schön und die Autobahn Richtung La Spezia leer - wunderbar. Cinque Terre, wir kommen. Leider soll der Tag morgen stark bewölkt mit Regen sein. Der einzige Tag in der Woche mit schlechtem Wetter. Schade, aber nicht zu ändern. Richtung Meer zieht es sich auch immer mehr zu, Vorboten des Wetters von morgen.

Die Strecke wird immer kurviger und enger, mit vielen Tunneln. Wir wechseln von der Toskana nach Ligurien. Die Cinque Terre liegen am südlichsten Zipfel Liguriens. Weiter geht es auf der Nebenstrecke Richtung Levanto. Es wird immer enger und ich bin froh, dass Axel fährt. Leider ist auch hier noch kein Grün zu sehen und es sieht etwas trist aus. Die Dörfchen kleben in den Bergen.

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Um 16:30 Uhr erreichen wir endlich unseren Stellplatz Il Poggio delle 5 Terre. Super schön hier! Der Betreiber ist sehr nett und versorgt uns mit Infos und Maps. Auch die Reservierung hat geklappt. Es wird zudem ein Shuttleservice in den Ort, Monterosso al Mare, und zurück angeboten.

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Die Aussicht von hier oben ist phänomenal.

Wir freuen uns schon auf morgen. Dann wollen wir die hübschen Örtchen der Cinque Terre erkunden. Für heute reicht es uns. Wir bleiben hier und ich koche uns ein Abendessen. Dazu gibt es ein Gläschen Rotwein.

 

Gefahrene Kilometer: 665 Fazit: ein langer Fahrtag

 

1) 12.03.2022: 1. Zwischenziel - Freiburg im Breisgau Zum Anfang 3) 14.03.2022: Erkundung der Cinque Terre

 

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