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"Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von dir entfernt"

(Lisz Hirn, österreichische Philosophin, * 1984)

 

Das Wetter am anderen Morgen war gar nicht so schlecht, also machten wir uns wieder früh auf den Weg.

 

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Die Strecke auf dem Yellowhead Highway ist wunderschön. Nach ca 35 Meilen stößt der Hwy auf den fjordartigen Skeena River. Laut Grundmann ist der Straßenverlauf entlang des Flußes bis Terrace kaum zu überbieten. Herrliches Gebirkspanorama, Steilhänge mit unzähligen Wasserfällen. Dies ist eine der schönsten voll ausgebauten Straßen Canadas.

Und wir hatten mittlerweile herrlichstes Wetter.

Jeder für sich hing so seinen Gedanken nach und dachte sehnsüchtig an den Fish Creek, welchen wir ja wegen dem hohen Nordzuschlag bei Canadream gecancelt hatten. Bei diesem Wetter müsste alleine schon der Weg nach Hyder ein Traum sein.

In Kitwanga gabelt sich die Straße. Hier geht der Stewart Cassiar Hwy nach links vom Trans Canada Hwy ab. Wir fuhren auf die Tankstelle und entschieden uns doch zum Fish Creek zu fahren. Natürlich nicht ohne Versicherungsschutz. Also versuchten wir Canadream zu erreichen - kein Netz. Mit dem Festnetz an der Tanke hat es aber geklappt. Ausnahmsweise bekamen wir von unserem Vermieter die Genehmigung ohne unterschrieben zu haben. Unsere Creditkarte wurde mit dem Nordzuschlag belastet uns los gings!

Eine herrliche, einsame Strecke.

Der Bear Glacier

In Stewart angekommen checkten wir nur kurz auf dem Campground ein und fuhren dann über die Grenze in die USA nach Hyder. Wir wollten wenigstens noch kurz vor der Dunkelheit zum Fish Creek. An der kleinen Grenzstation die üblichen Fragen, wohin wir wollen, wie lange wir bleiben usw...

Auf der unbefestigten Straße holperten wir durch Hyder. Das verschlafene Örtchen wollten wir uns morgen ansehen. Wir waren im Bärenfieber. Hatte ich doch so viel darüber gelesen. Doch bei den Plattformen angekommen war nicht viel los und gerade auch kein Bär da - hmm. Der Ranger erklärte uns, dass es schon etwas zu spät im Jahr sei. Es gäbe kaum noch Lachse und die Bären wären weiter gezogen. Doch eine Mutter mit Cup würde sich noch hier herumtreiben. Mal sehen ...

Also warteten wir und gingen den Steg auf und ab.

Unter normalen Saisonbedingungen tobt hier der Bär. Das konnte ich diversen Berichten im Internet entnehmen. Mit uns warteten jedoch nur eine handvoll Menschen.

Aber dann machte uns der Ranger auf die beiden aufmerksam. Sie kamen über den Parkplatz, direkt an unserem Womo vorbei geschlendert. Leider mal wieder wenig Licht - grrr.

Wir konnten sie noch eine Weile aus nächster Nähe beobachten, doch dann liefen sie über die Brücke und schlugen sich in die Büsche. Damit war für heute der Spuk vorbei und wir steuerten unseren CG an. Nicht ohne an der Grenze wieder gefragt zu werden: wohin - wieso - weshalb und überhaupt. Nun ja, die brauchen dort ja auch ihre Daseinsberechtigung. Die "Einreise" nach Canada war kein Problem.

 

Fazit:  Wir fahren doch nach Hyder!

 

7) 15.-16.09.2010 Inside Passage Zum Anfang 9) 17.-18.09.2010 Fish Creek und Hyder/Alaska

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